06.05.1897 in Saaz; Böhmen
07.04.1972 in Freising
Rudolf Quoika besuchte zunächst die Lehrerbildungsanstalt in Komotau und trat 1918 in den Schuldienst ein. Dann studierte er von 1923 bis 1925 Musikwissenschaft, Geschichte und Deutsche Literatur an der Deutschen Universität Prag. Er wirkte von 1923 bis 1941 als Organist an der Stadtdekanalkirche in Saaz. Von 1932 bis 1938 war er Schriftleiter der Zeitschrift „Der Chorbote“. 1941 wurde Quioka in den Ruhestand versetzt, 1947 fand die Aussiedlung nach Pfaffenhofen an der Ilm statt, 1955 zog er nach Freising.1957 wirkte er mit an den „Richtlinien zum Schutze alter wertvoller Orgeln“, herausgegeben von der „Gesellschaft der Orgelfreunde“, dessen Vorstandsmitglied er ab 1953 war. 1966 wurde er zum österreichischen Professor ernannt.