KomponistInnen und AutorInnen

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KomponistInnen und AutorInnen2018-11-14T22:07:38+00:00
  • Kames, Stefan

    geb. 1961 Stefan Kames studierte an der Kölner Musikhochschule Schulmusik, Kirchenmusik und künstlerisches Orgelspiel in der Klasse von Prof. Viktor Lukas. Weitere Studien bei Prof. Dr. Wolfgang Stockmeier und dem Kölner Domorganisten Prof. Clemens Ganz folgten. An der Kölner Universität promovierte er in Musikwissenschaft. Neben seiner Tätigkeit als Oberstudienrat für Musik und Religion am Freiherr vom Stein Gymnasium in Leverkusen konzertiert er regelmäßig als Organist. Seit 1998 ist Stefan Kames musikalischer Leiter des Kammerorchesters Bergisch Gladbach.

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  • Kammeier, Hans

    * 1902 in Essen
    1973 in Bangkok

    24.04.1902 in Essen - 09.03.1973 in Bangkok Hans Kammeier studierte Musik in Freiburg und München (u. a. bei Prof. Gurlitt, Gschrey und Courvoisier). Ab 1929 wirkte er freischaffend in Berlin, später als Referent für Kammermusik beim Reichssender Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er freischaffend in Gauting bei München tätig und befasste sich mit geistlicher Musik. Als Freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk war er zuständig für Hörspiel-, Chor-, Kammer- und Volksmusik. Weiterhin wirkte er mit an Chorkantaten für den RIAS-Kammerchor…

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  • Kämper, Dietrich

    1936 in Melle Dietrich Kämper, geb. 1936 in Melle (Kreis Osnabrück), studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik Köln, gleichzeitig Musikwissenschaft an den Universitäten Köln und Zürich; 1963 Promotion zum Dr. phil., 1967 Habilitation für das Fach Musikwissenschaft an der Universität zu Köln; 1986 Berufung auf den neu errichteten Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Köln, 1995 auf die Professur an der Universität zu Köln; Gastprofessuren in Cremona (1990), Tokyo (1998) und Kaohsiung (Taiwan, 2008).

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  • Kehl, Johann Balthasar

    * 1725 in Coburg
    1778 in Bayreuth

    24.08.1725 in Coburg - 07.04.1778 in Bayreuth Ab 1746 war Kehl Cellist der Hofkapelle in Bayreuth. Dort war der Komponist und Hofkapellmeister der Komponistin und Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, Johann Pfeiffer, sein Lehrer. 1762 wurde er Organist an der Neustädter (Haupt-)Kirche in Erlangen. 1774 nahm Kehl wieder das Amt des Stadtkantors in Bayreuth an und erblindete in diesem Amt. In  Kehls  Musik verbinden sich konservative Züge mit verschiedenen Neuerungen in der Behandlung des Orchesters: differenzierte Dynamik Mannheimer Prägung, beständiger Wechsel…

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  • Keller, Wilhelm

    * 1920

    1920 in Wels - 2008 in Salzburg Nach dem Musik- und Philosophiestudium in Salzburg (Mozarteum), Leipzig und Münster wurde Wilhelm Keller ab Oktober 1945 Dozent für Tonsatz am Mozarteum in Salzburg. Er wechselte ab 1950 als Dozent für Musiktheorie von der Musikakademie an die Nordwestdeutsche Musikakademie in Detmold. Ab 1952 beschäftigte er sich mit den musikpädagogischen Ideen Carl Orffs und kehrte auf dessen Einladung 1962 nach Salzburg zurück, um am Aufbau des Orff-Instituts am Mozarteum mitzuarbeiten. 1964 begann seine Zusammenarbeit…

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  • Kelletat, Herbert

    * 1907 in Saalfeld
    2007 in Flensburg

    13.10.1907 in Saalfeld - 25.05.2007 in Flensburg Herbert Kelletat war Musiker, Musikwissenschaftler, Organist, Chorleiter und Autor von musikwissenschaftlichen Werken. Seit 1930 erschienen von ihm verfasste wissenschaftliche Veröffentlichungen, insbesondere zur Geschichte der Orgel und zu Fragen musikalischer Temperaturen. Kelletat begann 1926 ein Studium der Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaft in Halle. Obwohl seine Eltern nach Marienburg (Westpreußen) zogen, blieb er zunächst in Halle und wechselte erst 1930 zum Studium nach Königsberg, wo er 1933 mit der Dissertation „Zur Geschichte der deutschen Orgelmusik…

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  • Kemmer, Jean-Pierre

    * 1923
    1991

    Jean-Pierre Kemmer (8. Dezember 1923 bis 21. Dezember 1991) zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Luxemburgs. Er war außerdem Dirigent, Schlagzeuger, Pianist und Chorleiter sowie Mitglied des RTL Orchesters. Er komponierte Chorwerke, Messen und Konzerte, Sinfonien, sowie Operetten- und Filmmusik. 1969 gründete er die Jean-Pierre Kemmer-Chöre. 2012 erschien im Merseburger Verlag die Johannespassion 'La Sainte Passion selon St. Jean' (EM 2138), die am 3.2.2012 in Luxemburg aufgeführt wurde. Hommage à Jean-Pierre Kemmer Im Dezember 1991, als die Medien den Tod…

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  • Kern, Matthias

    * 1928 in Neuendettelsau
    2014 in Langenhagen

    31.05.1928 in Neuendettelsau - 30.08.2014 Langenhagen Geboren im mittelfränkischen Neuendettelsau, studierte Kern bis 1955 Kirchenmusik und Komposition an der Folkwangschule in Essen, u. a. bei Siegfried Reda. Ab 1953 war er Kirchenmusiker in Essen, Duisburg und später in Idar-Oberstein, bevor er 1965 die Tätigkeit als Kantor in Hannover aufnahm. Dort initiierte er die Herrenhäuser Kirchenmusiktage und leitete die Kantorgemeinschaft Hannover. 1982 gründete er das Kammerorchester Herrenhausen, das unter seiner Leitung die Kantoreigemeinschaft begleitete. Weiterhin war Kern an der Landeskirchenmusikschule Herford…

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  • Kickstatt, Paul

    * 1893 in Bochum
    1959 in Bochum

    13.01.1893 in Bochum - 05.11.1959 in Hamburg Paul Kickstat studierte Naturwissenschaft in Freiburg/Br. und Kiel und war Orgelschüler von Gustav Knak. Von 1920 bis 1921 war Kickstat als Theorielehrer am Bernutschen Konservatorium in Hamburg tätig, von 1924 bis 1944 Kantor und Organist der Christianskirche ('Klopstockkirche') in Hamburg-Ottensen; daneben war er musikpädagogisch tätig, besonders in der Kirchenmusik. Als nebenamtlicher Dozent an der Pädagogischen Akademie in Hamburg-Altona wirkte Kickstat von 1930 bis 1931, weiterhin als Lehrer an der Kirchenmusikschule Gustav Knak in…

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  • Kindermann, Johann Erasmus

    * 1616 in Nürnberg
    1695 in Nürnberg

    1616 in Nürnberg - 1655 in Nürnberg * 29. März 1616 in Nürnberg; † 14. April 1655Nürnberg Johann Erasmus Kindermann entstammte einer alteingesessenen Nürnberger Kammmacherfamilie. Er erhielt eine vielseitige musikalische Ausbildung. Bereits als 15-Jähriger gehörte er zu den Musikern der Frauenkirche. Im Herbst 1634 oder im Frühjahr 1635 reiste er zu einem etwa einjährigen Studienaufenthalt nach Italien, um die neue Musik an der Quelle zu studieren. Hierfür gewährte ihm der Rat der Stadt evtl. auch in Rom auf. Welche Musiker…

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  • Klink, Waldemar

    * 1894
    1979

    1894 in Heidenheim - 1979 Waldemar Klink war erster Leiter der 1936 gegründeten „Nürnberger Singschule“. Wegen seines Eintretens für zeitgenössische Musik wurde er von den Nationalsozialisten mit zwei Jahren Auftrittsverbot belegt. 1946 setzte er die Leitung der als „Nürnberger Singgemeinschaft“ neu gegründeten Singschule fort. In weiteren Kreisen der weltlichen Chöre wurde er durch sein Standardwerk „Der Chormeister“ bekannt.

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  • Klotz, Eberhardt

    E. Klotz studierte an der Staatlichen Musikhochschule in Basel mit Abschluss Diplom Klavier- und Orgellehrer, erwarb das Konzertreife-Diplom für Orgel (mit Auszeichnung) bei Professor Guy Bovet und studierte Generalbass, Alte Musik, Continuo bei Jean Goverts an der Schola Cantorum Basel. Außerdem studierte er Musikwissenschaft in Straßburg und hält Vorträge über musikwissenschaftliche Themen. Eberhard Klotz konzertiert regelmäßig an internationalen Orgelkonzertreihen. Unter anderem »Les Concerts de la Collegiale Neuchatel«, »Orgelkonzerte St. Leonhard Basel«, »Concerts spiritueis« in der Kathedrale in Genf. Radioaufnahmen bei…

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  • Knab, Armin

    * 1881
    1951

    1881 in Neuschliechach - 1951 in Wörishofen Neben dem Jura-Studium in Würzburg, das Armin Knab 1900 auf Wunsch des Vaters begann, studierte er u. a. Musiktheorie bei Max Meyer-Olbersleben.1903 entstanden seine ersten Lieder. 1904 promovierte Knab, 1907 legte er das juristische Staatsexamen ab. Seine Musik fand 1908 in Wien bei Schönberg und Mandyczewski keine Resonanz, weshalb Knab an das Landgericht München ging und bald darauf in das Justizministerium berufen wurde. Der Name Armin Knab ist vor allem in der Jugend-…

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  • Köhler, Christa

    Die Ehefrau des Komponisten Wolfgang Köhler ist Herausgeberin der Edition „Wolfgang Köhler. Das Werk“

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  • Köhler, Wolfgang

    * 1923 in Braunschweig
    2003 in Kassel

    12.06.1923 in Braunschweig - 21.10.2003 in Kassel Der 1923 in Braunschweig geborene Komponist litt bereits in frühen Jahren unter den Repressalien des Naziregimes: Die ,,Bühnenmusik zu Shakespeares Julius Cäsar“ hatte Berufsverbot durch die Reichsmusikkammer zur Folge. Sofort nach dem Abitur wurde der aus gesundheitlichen Gründen ,,bedingt Taugliche“ Köhler zum Militär geholt. Aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, stand Köhler in Kassel vor dem Nichts. Die Wohnung war von der Besatzungsmacht besch1agnahmt, sämtliche Kompositionen (darunter zwei Opern, ein Oratorium, symphonische und viele kammermusikalische…

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  • Kolb, Fabian

    geboren 1980 in Köln Studium der Musikwissenschaft, Romanischen Philologie (Französisch) und Philosophie an der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität Bonn (2000–2002) und der Universität zu Köln (2002–2006), 2006–2007: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Die Oper in Italien und Deutschland 1770–1830«, Musikwissenschaftliches Institut der Universität zu Köln, 2010: Promotion im Fach Musikwissenschaft mit der Dissertation: »Tradition austère qui devient de plus en plus complexe«. Studien zu Diversifikation und Pluralisierung in der französischen Symphonik 1871–1914 (summa cum laude), seit 2010: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Assistent) am Musikwissenschaftlichen…

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  • Köll, Fritz

    * 1927 in München
    2018

    * 7. Juni 1927 in München; † 18. April 2018 Fritz Köll gehört zu den komponierenden Pionieren für Erneuerung der ursprünglich barocken Colla-parte-Kapellpraxis des vokal-instrumentalen Musizierens „Cantare et Sonare“. Er schrieb zahlreiche Chorwerke mit variablen Bläserbesetzungen: satztechnisch solide und stilistisch zeitgenössisch relevante Beiträge zum Liebhabermusizieren mit künstlerischem Anspruch. Reine Blechbläserstücke entstanden vor allem aus der Zusammenarbeit mit dem Münchner Ensemble „Blasengel vom Petersturm“. Für das Müncher Ensemle „Blasengel vom Petersturm“, des Prof. Friedrich Sertl, schrieb Fritz Köll als einer der…

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  • König, Johann Balthasar

    * 1691
    1758

    1691 - 1758 Bereits 1703 trat Johann Balthasar König als Kapellknabe in die städtische Kapelle von Frankfurt a. M. ein. Durch wen König nach Eisenach empfohlen wurde, ob etwa durch G. Ph. Telemann, ist bisher unbekannt. Als Telemann 1711 die Leitung der Kapelle übernahm, war König in ihr bereits ein angesehenes Mitglied. 1721 wurde er Musikdirektor an St. Katharinen. Nach dem Tod von G. Chr. Bodinus bewarb sich König mit Erfolg um dessen Nachfolge, also um die erste Stelle im…

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  • Kooimann, Ewald

    * 1938 in Wormer
    2009 in Hurghada

    14.06.1938 in Wormer/Niederlande - 25.01.2009 in Hurghada/Ägypten Ewald Kooiman studierte Orgel in Amsterdam bei Piet Kee und in Paris bei Jean Langlais. Daneben war er habilitierter Romanist. An der Freien Universität Amsterdam lehrte er als Professor für Orgelkunst und an der Internationalen Sommerakademie in Haarlem unterrichtete er die Interpretation der Orgelwerke Bachs. Kooiman lehrte als Gastprofessor an Universitäten in mehreren Ländern Europas, in Südafrika und Korea. Kooiman hat das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs zwei Mal an historischen Orgeln auf…

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  • Korn, Peter Jona

    * 1922 in Berlin
    1998 in München

    30.03.1922 in Berlin - 12.01.1998 in München Peter Jona Korn studierte an der Berliner Musikhochschule und an der Beltane School in London bei Rubbra. Nach seiner Emigration nach Palästina setzte er seine Ausbildung am Jerusalem Conservatory bei Wolpe fort, wiederum später an der University of California at Los Angeles bei Schönberg und an der University of Southern California bei Eisler und Toch. Filmmusikkomposition studierte er mit Ròsa und Dahl. Korn gründete das New Orchestra of Los Angeles und unterrichtete Komposition…

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  • Kozeluch, Johann Anton

    * 1738 in Welwarn
    1814 in Wien

    26.06.1747 in Welwarn - 07.05.1814 in Wien Bereits zu Lebzeiten erfuhr Johann Anton Kozeluch Anerkennung in ganz Europa, wurde jedoch in seinen letzten Jahren auch als Vielschreiber kritisiert. Seine besten Werke wiesen schon Züge der Musiksprache Ludwig van Beethovens und Franz Schuberts auf. Kozeluch hinterließ etwa 400 Kompositionen. Darunter befinden sich etwa 30 Sinfonien und 22 Klavierkonzerte, zwei Klarinettenkonzerte, 24 Sonaten für Klavier und Violine, 63 Klaviertrios, zwei Oratorien, neun Kantaten und einige kirchenmusikalische Werke. Zu seinen Werken gehören auch…

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  • Kracke, Hans

    * 1910 in Frankfurt

    13.07.1910 in Frankfurt/Main - 1989 Hans Kracke studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik sowie Klavier, Komposition, Dirigieren und Musikerziehung. Darauf folgten erfolgreiche Jahre als Kapellmeister und Chordirektor u.a. in Frankfurt/Main, Düsseldorf, Graz und Wilhelmshaven. Nach 1945 wirkte er zunächst als Dozent an der Musikhochschule in Karlsruhe, danach als Dozent an der Akademie für Musik in Darmstadt. Hier lehrte er Klavier, Theorie/Komposition und Leitung der Opernschule. Darüber hinaus konzertierte er als Solist (Pianist und Begleiter) und als Dirigent, insbesondere als Interpret seines…

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  • Krämer, Gerhard

    * 1918

    Von Gerhard Krämer erschien im Merseburger Verlag 'Cembalo - selbst entwerfen und bauen. Eine Anleitung für Heimwerker'.

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  • Krieger, Johann Philipp

    * 1649 in Nürnberg
    1725 in Weißenfels

    26.02.1649 in Nürnberg - 06.02.1725 in Weißenfels Obwohl Johann Philipp Krieger neben Buxtehude und Pachelbel zu den bedeutendsten Komponisten seiner Generation zählt, geriet er für lange Zeit fast in Vergessenheit und wird erst in jüngster Zeit wiederentdeckt. Harold E. Samuel sieht die Bedeutung von Kriegers vielseitigem Schaffen, das Opern, Instrumentalkompositionen und über 2000 Kantaten umfasst, „vor allem in der Einführung italienischer und französischer Satztechniken in die deutsche Musik unmittelbar vor Bach“. Auch mit seiner 1697 im Druck erschienenen Sammlung „Musikalischer…

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  • Krüger, Helmut

    * 1926

    03.07.1926 Helmut Krüger war 25 Jahre als Kirchenmusiker in verschiedenen Dörfern im Oderbruch tätig. Hier leistete er mit Chor- und Instrumentalarbeit unter den Bedingungen ländlicher Gemeinden vordergründig Motivationsarbeit. Wesentliche Anregungen erfuhr Krüger durch das Studium der historischen Aufführungspraxis in den Schriften und Werken von Michael Praetorius. Er empfiehlt die Unterstützung des Chores durch Blockflöten, Blechbläser, Streicher oder die Orgel. Fehlende Chorstimmen könne man Instrumenten anvertrauen oder mittels Transposition durch eine andere Stimme ausführen lassen. Weiten Kreisen von Kirchenmusikern ist Helmut…

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  • Krummacher, Christoph

    * 1949 in Berlin

    27.05.1949 in Berlin Christoph Krummacher studierte Theologie und Kirchenmusik in Dresden und Leipzig und promovierte zum Dr. theol. in Rostock. Bereits als Domorganist in Brandenburg (Havel) und als Universitätsorganist an der Universität Rostock zählte Krummacher zu den führenden Organisten in der DDR. Zahlreiche internationale Konzertreisen führten ihn quer durch Europa. Seit 1993 leitet Krummacher das Kirchenmusikalische Institut der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, von 1997 bis 2004 war er der Rektor der Hochschule. 2004 wurde Krummacher…

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  • Krumpholtz, Johann Baptiste

    * 1742 in Budenice/Zlonice
    1790 in Paris

    08.05.1742 in Budenice/Zlonice - 19.02.1790 in Paris Jean-Baptiste Krumpholz, auch Jan Křtitel Krumpholtz, erhielt seine erste musikalische Unterweisung von seinem Vater in Paris, wo er auch aufwuchs. Eine wichtige Station in seinem Leben spielte Österreich; u. a. gab er 1773 ein überaus erfolgreiches Konzert im Wiener Burgtheater und soll während seiner Zeit als Mitglied des Esterhazy’schen Orchesters (1773–1776) auch Kontrapunkt-Stunden bei Joseph Haydn genommen haben. „Sein“ Instrument war die Harfe, für die er auch komponierte.

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  • Kukuck, Felicitas

    * 1914 in Hamburg
    2001 in Hamburg

    02.11.1914 Hamburg - 04.06.2001 Hamburg In über sechs Jahrzehnten hat Felicitas Kukuck neben Instrumentalwerken ein reiches Werk geistlicher und weltlicher Vokalmusik geschaffen und dabei einen sehr eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Ihr Kompositionslehrer Paul Hindemith hat Felicitas Kukuck nachhaltig beeinflusst. Sein Bekenntnis zur ethischen Verpflichtung des Komponisten ist für sie richtungweisend geworden. Die konkreten Bedingungen einer Aufführung, d.h. den Anlass, das Können der Ausführenden, das Publikum, den Ort bereits bei der Komposition selbst zu berücksichtigen, ist für sie nie eine Einengung,…

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