Von den Mühen der Heimkehr.Kammeroratorium für Sprecher, Mezzosopran, Bariton, Chor, und 12 Instrumentalisten (Ob., Klar., Fag., 2 Hnr., 7 Streicher)

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Von den Mühen der Heimkehr.Kammeroratorium für Sprecher, Mezzosopran, Bariton, Chor, und 12 Instrumentalisten (Ob., Klar., Fag., 2 Hnr., 7 Streicher)

13,00 

Matthias Drude bezeichnet “Von den Mühen der Heimkehr (ESRA)” als Kammeroratorium für Sprecher, Mezzosopran, Bariton, Chor, und 12 Instrumentalisten (Ob., Klar., Fag., 2 Hnr., 7 Streicher), Text (nach dem Buch Esra) von Dietrich Mendt.

Artikelnummer: ADU 141 Kategorie: Autor:

Beschreibung

Die Uraufführung fand 1999 in Halle unter der Leitung von LKMD Prof. Wolfgang Kupke statt. Anlässlich der 2. und 3. Aufführung (fälschlich im folgenden Text als Uraufführung beschrieben) in Meißen und Dresden schreibt Friedbert Streller in der Sächsischen Zeitung vom 22.5.2001:

“Von den Mühen der Heimkehr, traditionsgebunden und doch zeitgenössisch: Biblisches Oratorium uraufgeführt

Am Sonnabend gab es im Meißner Dom die erste Aufführung des Oratoriums “Esra, Von den Mühen der Heimkehr” von Matthias Drude (Musik) und Dietrich Mendt (Text), die am Sonntag in der Dresdner Versöhnungskirche wiederholt wurde.

Angeregt von der Historie der Heimkehr der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft entstand nach dem Buch Esra der Bibel ein Text, der eine erstaunliche Verwandtschaft zur deutschen Gegenwart von Einheit und Selbstfindung, von Fremdheit der Heimischen und Heimkehrenden und den Mühen des Verstehens hat. Getragen wird das oratorische Werk für Chor, Mezzosopran, Bariton, Sprecher und Orchester von der Musik, die dieses “Lied von den Mühen der Heimkehr” mit musikalischen Mitteln verlebendigt. Nicht von modernstem oder modischem Klang ist das dreiviertelstündige Werk geprägt, sondern auf der soliden Basis jener Tradition erbaut, die sich in der Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts herausgebildet hat. …

Mit klangvollen A capella Sätzen und markanten orchesterbegleiteten Szenen ist die Geschichte vom Auszug aus Babylon entfaltet, die der Ankunft in Jerusalem und des Streites der Heimkehrenden mit den Daheimgebliebenen um den Tempelbau (ob er “wieder so wird, wie einst es war”), die der Angst einer Mutter (ausdrucksstark gestaltet von Annette Jahns) und ihres Sohnes (Matthias Wie-chert, der auch die Sprechtexte und melodramatischen Szenen akzentuierte). Sie gipfeln in der nicht hoffnungslos gemeinten Feststellung: “Das wiedervereinigte Land ist kein einig Volk, noch nicht!

 

Die Soli, der Chor der Meißner Kantorei und das Orchester Sinfonietta Dresden unter Christfried Brödel erfassten markant dieses bewegende Oratorium, nach dessen Aufführung geraume Zeit Stille herrschte, bevor begeisterter Beifall losbrach. Es war in der Tat ein mehr meditatives Werk, kein provokativ bekenntnishaftes wie die am Anfang stehenden “Geistlichen Kreise” für drei Chöre von Ruth Zechlin. Drudes Klangmaterial war wie im “Weihnachtsoratorium” von 1997 mehr traditionsgebunden und so unmittelbar ansprechend und doch auf gekonnte Weise zeitgenössisch.”

Soweit die Ausführungen zur Dresdner Aufführung im Mai 2001. Eine Wiederholung der Uraufführung unter der Leitung von LKMD Kupke, Halle, fand 2001 auf dem Kirchentag in Frankfurt statt.

 

Zusätzliche Information

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