06.12.1897 in Ossa – 30.09.1967 in Berlin

Frotscher betrieb viel orgelkundliche Forschungen. Zur Geschichte des Orgelspiels liegen zahlreiche Veröffentlichungen von ihm vor.

Gotthold Frotscher begann ein Studium in Leipzig und Bonn, hauptsächlich in den Fächern Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie Mit Wirkung vom 28. März 1922 wurde Frotscher von der Universität Leipzig promoviert. Seine Dissertation hatte das Thema: „Die Ästhetik des Berliner Liedes im 18. Jahrhundert“. Während seines Studiums war er freier Mitarbeiter der Leipziger Abendpost und der neuen Musikzeitung. 1920 folgte die Gründung einer akademischen Orchestervereinigung in Leipzig und eine Staatsprüfung in Musiktheorie und Orgelspiel in Dresden 1922. 1924 erhielt er seine Habilitation in Danzig über ‘Die Hauptprobleme der Musikästhetik des 18. Jahrhunderts’. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hatte er einen Lehrauftrag für Musikwissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Berlin.