29.10.1923 in Wurzen bei Leipzig
05.02.2013 in Detmold.

 

Dietrich Manicke wuchs in Dresden auf und erhielt hier durch Konzerte der Staatskapelle und Philharmonie und die Vespern und Oratorienaufführungen des Kreuzchors wesentliche musikalische Eindrücke, die ihn zum Entschluss brachten, selbst Musik zu studieren. Hierbei stand von vornherein das Interesse am Komponieren im Vordergrund. Während der Schulzeit nahm er bereits Kompositionsunterricht bei Joseph Gustav Mraczek. Von 1942 bis 1947 studierte er an der Staatlichen Akademie für Musik und Theater Dresden Komposition bei Fidelio Finke. Zwischen 1950 und 1955 folgten Studien der Musikwissenschaft in Berlin und Münster mit Promotion über Mozarts Zauberflöte. Von 1967 bis zur Emeritierung 1986 war Manicke Professor für Tonsatz und Komposition an der Musikhochschule Detmold.
Dietrich Manicke war Professor für Musikwissenschaften. Vor ihn persönlich stand das Interesse am Komponieren jedoch stets im Vordergrund. Für sein kompositorisches Schaffen erhielt er den „Carl-Maria-von-Weber-Preis“ der Stadt Dresden sowie den „Johann-Wenzel-Stamitz-Preis“ der Künstlergilde.