29.12.1903 in Mauersberg bei Marienberg, Sachsen
11.12.1982 in Leipzig

 

Erhard Mauersberger war der Sohn des Kantors der erzgebirgischen Gemeinde Mauersberg. Von 1914 bis 1920 war er Mitglied des Leipziger Thomanerchors unter Thomaskantor Gustav Schreck und Schüler an der Thomasschule zu Leipzig. Er studierte Orgel bei Professor Karl Straube am Leipziger Konservatorium und wurde 1925 (als Nachfolger seines Bruders) Organist, Chorleiter und Leiter des Bachvereins in Aachen. 1928 ging er als Dozent an die Musikhochschule Mainz und wirkte dort gleichzeitig als Organist und Chorleiter an der Christuskirche. Mauersberger wurde 1930 Landeskirchenmusikdirektor der Ev.-Lutherischen Landeskirche in Thüringen sowie Kantor an der Georgskirche in Eisenach. 1932 war er darüber hinaus Dozent für Chorleitung an der Musikhochschule Weimar, wo er 1946 zum Professor ernannt wurde. Ab 1950 leitete er zusätzlich die Thüringer Kirchenmusikschule in Eisenach. Von 1961 bis 1972 wirkte er als Thomaskantor in Leipzig und leitete gleichzeitig den Gewandhauschor.
Im Jahr 2001 erhielt die vormalige Störmthaler Straße im Leipziger Stadtteil Probstheida ihm zu Ehren den Namen Mauersbergerstraße.