31.10.1787 in Bischofsmais – 08.04.1843 in Augsburg

Martin Mösl war der Sohn eines  Musikers und besuchte die Schule in Ruhmannsfelden. Eine gründliche und vielseitige musikalische Ausbildung bekam er durch seinen Vater und den örtlichen Schulmeister. So konnte er seinen Militärdienst in Augsburg als Oboist ableisten. 1819 hatte ihm der Augsburger Magistrat eine Konzession als Saitenmacher zugestanden. Da wegen der übergroßen Konkurrenz die Saitenverfertigung nicht besonders erträglich war, musste Mösl lebenslang ein Zubrot als Musiklehrer verdienen. Zu seinem großen Schülerkreis gehörten auch Adelige und Offiziere. Seine Bewerbungen um Stadtmusiker- und Kantorenstellen blieben leider erfolglos, allerdings komponierte er – vor allem für Blechbläser.