11.04.1682 in Avignon – 22.12.1738 in Charenton-le-Pont
Jean-Joseph Mouret war der Sohn eines Seidenhändlers, der finanziell in der Lage war, seinen Kindern beste Ausbildungen zu ermöglichen. Mouret war ein guter Sänger, auch seine frühen Kompositionen wurden gut aufgenommen. Im Alter von 20 Jahren zog er nach Paris, hier wurde er schnell bekannt. 1708 kam er in Kontakt mit der Herzogin Anne-Louise Bénédicte de Bourbon-Condé und wurde deren Kapellmeister am Hofe von Sceaux. Er wurde 1714 Mitglied der Academie royale de musique und deren Orchesterleiter, diese Institution regelte das Musikleben in Frankreich und entsprach in heutigem Sinne der Pariser Oper, für die Mouret mehrere Bühnenwerke komponierte, ebenso für die Comédie-Italienne, die er von 1717 bis 1737 leitete. Von 1728 bis 1734 war er zudem der Leiter der Concert spirituel. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er verwirrt und verarmt in einem Hospiz in Charenton-le-Pont.

Jean-Joseph Mouret war Kapellmeister am Hofe von Sceaux, Orchesterleiter der Academie royale de musique und Leiter der Comédie-Italienne. Er komponierte mehrere Bühnenwerke für die Oper.