15.10.1926 in Zwönitz, Erzgebirge – 02.08.1983 in Frankfurt am Main
Der Bankberuf seines Vaters brachte Gottfried Neubert und seine Familie 1930 nach Chemnitz und 1932 nach Frankfurt am Main. In Kriegsgefangenschaft brachte die Begegnung mit Hans-Rudolf Simoneit für ihn die entscheidende Berührung mit der Kirchenmusik und die Entscheidung für seine Berufswahl. Er studierte von 1949 bis 1952 an der Kirchenmusikschule und anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt am Main bei Helmuth Walcha (Orgel), Philipp Reich (Chorleitung) und Kurt Hessenberg (Komposition). Danach war Neubert 31 Jahre hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Lutherkirche in Frankfurt am Main, wo er 1941 konfirmiert worden war.

Während seines Kantorenamtes an der Lutherkirche in Frankfurt, komponierte Gottfried Neubert dem Bedarf und der Leistungsfähigkeit seiner einzelnen Musikergruppen entsprechend Liedsätze, Motetten, Kantaten, Kanons, Quodlibets und Vokalwerke mit Orgel. Dazu kamen Orgelvorspiele und -partiten.