geb. 29.10.1903 in Chemnitz, gest. 24.06.2002 Berlin
Gotthold Ludwig Richter studierte ab 1921 am kirchenmusikalischen Institut des Leipziger Konservatoriums, unter anderem bei Günther Ramin. 1926 wurde Richter auf Empfehlung von Karl Straube Kantor und Organist in Breslau, 1930 wechselte er an die Stadtpfarrkirche in St. Salvator/Breslau. Gleichzeitig war er ab 1935 als Lehrer für Tonsatz an der Kirchenmusikschule der Kirchenprovinz Schlesien und als akademischer Musiklehrer an der Universität Breslau tätig. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft begann Richter seine Tätigkeit als Kirchenmusikdirektor in Berlin-Zehlendorf und parallel als Lehrer für Tonsatz an der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg. Dort wurde er 1960 vom Senator für Volksbildung zum Professor ernannt.

Gotthold Ludwig Richter komponierte Werke für Orgel, Bratsche, Klavier und verschiedene Chöre.