Apollo furios für Flöte, Harfe und Kammerorchester (2 Oboen, Fag., 2 Hörner, Streicher)

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Apollo furios für Flöte, Harfe und Kammerorchester (2 Oboen, Fag., 2 Hörner, Streicher)

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Artikelnummer: ADU 199 Kategorie: Autor:

Beschreibung

  1. Satz “Marsyas”

Wer die Mythen der alten Griechen kennt, weiß auch von dem musikalischen Wettstreit zwischen Apollo und Marsyas. Der Faun Marsyas war der Erfinder des Aulos, Apollo spielte die Harfe. Aber das Urteil war parteiisch. Als Apollo vernahm, wie der Faun mit geblähten Backen auf dem Doppelrohr quäkte, so dass sich ihm die Augen vor Anstrengung schlossen, wurde er sehr zornig. Er machte sich – als ein Gott, der er war – zum Richter in eigener Sache, der Sache des Schönen. Er ergriff den Faun und zog ihm das zottige Fell ab.

Flöte und Harfe sind apollinische Instrumente, nicht gut geeignet, die Wut des Apollo zu schildern. Aber da ich von jeher von der Partei des Apollo war und ganz einverstanden mit der Bestrafung des Marsyas, habe ich mein Bestes gegeben, um dem Furor des Gottes mit diesen zarten Stimmen Ausdruck zu verleihen.

 

  1. Satz “Daphne”

Doch auch Göttern geschieht nicht alles zu Willen – Für Daphne entbrennt Apollo in Liebe, mit wilder Leidenschaft wirbt er um sie.

Aber Daphne entflieht ihm, und da er sie im Laufen zu greifen vermeint, verwandelt sie sich, treibt Wurzeln, Äste und Blätter – sieh da, schon ist sie zum Lorbeerbaum geworden: “So sollst du mein Baum sein”, sprach der Gott, “und Dichter soll man bekränzen mit deinem Laub.”

Alfred Koerppen

Ursprünglich bestand die Komposition nur aus dem 1. Satz und wurde auch so uraufgeführt. Mit dem nachträglich komponierten längeren 2. Satz zusammen steht die UA noch aus.

Zusätzliche Information

Editionsart

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