Transposition für Violoncello, Fagott, Schlagzeug, Flöte, Violine, Tasteninstrumente

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Transposition für Violoncello, Fagott, Schlagzeug, Flöte, Violine, Tasteninstrumente

38,00 

Transposition für 6 Spieler (Flöte, Fagott, Violine, Cello, Klavier/Cembalo/Regal, Schlagzeug)

Dauer ca. 12’30”

Komplette Ausgabe mit Partitur und Einzelstimmen

Artikelnummer: ADU 230 Kategorien: , Autor: Dauer: 13 Minuten

Beschreibung

Die Idee des Stückes war, ein motivisches Material gleichsam durch “Erhitzung” in einen anderen, amorpheren Aggregatzustand zu versetzen. Dabei sollten Töne in Geräusche, Motive in Gesten, Klänge in Klangkonglomerate transponiert werden, zugleich aber ihre Identität hörbar bewahren.
Der erste Satz Position exponiert drei Figuren: ein geschwindes perpetuum mobile, das seinen Ballast abwirft – gehaltene Klänge, die dem Stein in der Strömung vergleichbar mit umwirbeltem Einsatz auftreten und in langer Dünung ausklingen – ein geschmeidiges amabile, dessen Duktus sich wie unter verkürzendem und aufbauschendem Lichteinfall verändert. Ihm folgt ein “quasi improvisando”, in dem die vier Melodieinstrumente sich so in ihren Charakteren – es sind die “vier Charaktere” – verfestigen, dass sie nur noch monologisieren und so einen Zerfall der Stimmengesellschaft demonstrieren. Das Klavier bietet eine Reprise an, die nicht angenommen wird. Worauf die Transposition in einer dunkleren und böseren Klanglichkeit – Schlagzeug, Regal, ungewöhnliche Spieltechniken – den ersten Teil schattenhaft wiederholt. Wenige gesungene Töne mischen sich als Codafarbe in den Abgesang.