1966 Berufsausbildung als Statistiker, Abitur an der Winckelmann-Schule in Stendal, erster Orgelunterricht bei Manfred Schlenker am Stendaler Dom
1966 – 1970 Studium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle (S.)
1970 Kirchenmusiker an der St. Stephani-Kirche Aschersleben. Gründung der KANTOREI ASCHERSLEBEN.
1970 – 1975 Studium der Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Diplom)
1977 – 1980 Wissenschaftliches Oberseminar (Prof. Dr. W. Siegmund-Schultze, Prof. Dr. B. Baselt)
1980 Promotion über das geistliche Vokalwerk Johann Philipp Kriegers
1982 Kirchenmusiker an der Maria-Magdalenen-Kirche Templin, Dirigierstudium bei D. Knothe
1982 Gründung der KANTOREI TEMPLIN, ganzjähriger Konzertzyklus in der Maria-Magdalenen-Kirche Templin. Regelmäßige Konzertreisen des Chores. Ab 1990 in zahlreiche Städte der alten Bundesländer und des Auslands, immer auch mit dem Ziel, Menschen über die Kirche und die Menschen in der DDR zu informieren.
Regelmäßige Mitwirkung der KANTOREI TEMPLIN bei den Uckermärkischen Musikwochen.
Zahlreiche Einspielungen für den Rundfunk. (Konzerte, Rundfunkgottesdienste)
Repertoire: die großen Oratorien des klassischen Repertoires von H. Schütz, J. S. Bach, J. Haydn, W. A. Mozart, F. Mendelssohn Bartholdy bis zur Moderne wie A. Honneger und H. W. Zimmermann. Dirigierverpflichtungen beim Preußischen Kammerorchester Prenzlau.

Beginn der Wiederentdeckung des geistlichen Vokalwerkes Joh. Ph. Kriegers bereits während des musikwissenschaflichen Studiums und der kirchenmusikalischen Tätigkeit in Aschersleben.
In Templin und von Templin ausgehend zahlreiche Konzerte mit Werken Kriegers. Zunächst mit dem Bach- Consort und namhaften Solisten (Greifswalder Bachwoche, Dom zu Brandenburg, Dom zu Fürstenwalde, Johanniskirche Neubrandenburg, zwei Konzerte in der Schlosskapelle Weißenfels). Tätigkeit als Herausgeber: Über 40 Neuausgaben geistlicher Vokalmusik und Instrumentalmusik: Georg Calmbach, Johann Krieger, Johann Philipp Krieger, Fr. W. Zachow u.a. Fast alle Neuausgaben erklangen vorab, zum Teil als erste Wiederaufführung, in Templin.

Vorlesung am Konservatorium in Amsterdam.
Referent auf Symposien (Ständige Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik).
2001 Buchedition: „Kommentierte Neuausgabe des Weißenfelser Aufführungsverzeichnisses
Joh. Ph. Kriegers und seines Sohnes Johann Gotthilf Krieger“ (studio Verlag Sinzig).

Seit 1993 Redakteur der Zeitschrift FORUM KIRCHENMUSIK (Zeitschrift des Verbandes evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland).