*1962 in Waiblingen

Karin Haußmann wurde 1962 in Waiblingen geboren. Sie studierte an der Folkwang Universität der Künste Musiktheorie, Klavierpädagogik und von 1992–1995 Komposition bei Prof. Nicolaus A. Huber. Es folgte ein Stipendium an der Akademie der Künste Berlin.

Karin Haußmann wurde mit dem 1. Preis des Internationalen Kompositionswettbewerbs Biennale Neue Musik Hannover (1997) und dem Förderpreis für junge Künstler und Künstlerinnen des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
2002 erhielt sie einen Publikumspreis bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen für ihre Klavierstücke „weights & measures“.
2010 erhielt sie den Maria-Ensle-Preis der Kunststiftung Baden-Württemberg.
Als Dozentin lehrte Karin Haußmann zunächst an der Universität Duisburg-Essen, ab 2004 an der Folkwang Universität der Künste in Essen Musiktheorie, Komposition für die berufliche Praxis und Gehörbildung. 2013 gab sie diese Stellung auf, um ihre Zeit ganz der kompositorischen Arbeit widmen zu können.
Ein Schwerpunkt in Karin Haußmanns Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Literatur, Vokalwerke nehmen einen immer größeren Raum ein. 2016 entstand neben dem Kriegslied das Musiktheater für Kinder Tinte, Tod
und Teufel (UA 17./18.06.2017). Es folgen weitere Auftragskompositionen für vokale und gemischte Besetzungen.