*15.08.1903 in Zöblitz
†04.09.1965 in Pforzheim

Schon als Kind sang Walter Hennig im Leipziger Thomanerchor. Später wurde er Kirchenmusikdirektor und Landesobmann des Evangelischen Kirchenmusikverbandes. Er widmete sich zunehmend auch der Komposition geistlicher Werke. Neben zahlreichen Choralvorspielen und -bearbeitungen schrieb Hennig u.a. ökumenische Chorsätze, Kantaten für die verschiedensten Besetzungen und Volksliedsätze.

1912 wurde Walter Hennig aufgrund seiner überdurchschnittlichen musikalischen Begabung in den Leipziger Thomanerchor aufgenommen. Unter den damaligen Thomaskantoren Karl Straube und Günter Ramin wirkte er bei zahlreichen Aufführungen im In- und Ausland mit. Auch als seine Lehrer haben ihn beide nachhaltig geprägt. Seine erste Stelle hatte Hennig in Zwickau, später ging er nach Leipzig und 1933 nach Pforzheim. Dort wirkte er als Kantor, Kirchenmusikdirektor und Landesobmann des Evangelischen Kirchenmusikerverbandes. Neben zahlreichen Choralvorspielen und -bearbeitungen schrieb Hennig u.a. ökumenische Chorsätze, Kantaten für die verschiedensten Besetzungen und Volksliedsätze.