Arnold Marksohn (* 10. Februar 1839 Suwałki/Nordostpolen, † 20. Oktober 1900  Berlin), war eine bekannte Persönlichkeit des jüdischen Musiklebens im gründerzeitlichen Berlin.

Marksohn hatte seine Ausbildung zunächst bei Israel Jaffe, dem Vorbeter
seiner Heimatstadt, und später bei dem berühmten Kantor von Wilna, Chaim Wasserzug, erhalten. Um sich musikalisch zu vervollkommnen, kam er 1862 nach Berlin, wo er u. a. bei Wilhelm Taubert Unterricht im Tonsatz nahm. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Kantor bei dem
Synagogenverein ‚Schochare Hatow‘, ehe er 1870 neben Abraham Jakob Lichtenstein als zweiter Kantor an die ‚Alte Synagoge‘ berufen wurde.