Besondere Beachtung verdient auch der Titel des Werks, der eine klare Verbindung zur Alten Musik assoziiert. „Der Name … erklärt sich nicht allein daraus, daß sein Text geistlich ist und die beteiligten Soloinstrumente in sehr selbständiger Weise mit der Singstimme konzertieren, sondern auch daraus, daß er schon von Heinrich Schütz für ähnliche Stücke gebraucht wurde, zu einer Zeit, in der die geistliche Musik von der weltlichen Musik her bedeutsame neue Impulse empfing.“ (H. W. Zimmermann)
Beschreibung
Heinz Werner Zimmermann (1930 – 2022) gilt als Erneuerer der protestantischen Kirchenmusik nach dem 2. Weltkrieg und als einer der wichtigsten deutschen Komponisten und Kompositionslehrer des 20. Jahrhunderts. Das jetzt erstveröffentlichte Geistliche Konzert aus den Jahren 1954/1955 stellt eine Besonderheit dar: Einerseits wegen der durchaus ungewöhnlichen Besetzung (ein geistliches Werk für Bassbariton-Solist und kleines Jazzorchester) und andererseits, da es in Zimmermanns Schaffen das erste Werk ist, das vor einem großen Publikum aufgeführt wurde.
Zusätzliche Information
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