1972 in Köln

Klaus Pietschmann ist Musikwissenschaftler mit Schwerpunkt Musikgeschichte. Seine musikhistorischen Abhandlungen gehören zu den Standardwerken der Musikgeschichte. Für seine Promotion mit dem Thema „Kirchenmusik zwischen Tradition und Reform. Die päpstliche Kapelle und ihr Repertoire unter Papst Paul III., 1534-1549“ wurde er mit dem Göttinger Akademiepreis für Geisteswissenschaften 2008 ausgezeichnet. Bei Merseburger veröffentlichte er seine Abhandlung: „Das Erzbistum Köln in der Musikgeschichte des15. und 16. Jahrhunderts“.

Außerdem ist er Mitherausgeber der Reihe MARS: Musik und Adel im Rom des Sei- und Settecento.
Klaus Pietschmann studierte Musikwissenschaft und Mittelalterliche Geschichte in Köln, Florenz und Münster. Er promovierte 2000 zum Thema „Kirchenmusik zwischen Tradition und Reform. Die päpstliche Kapelle und ihr Repertoire unter Papst Paul III., 1534-1549“. Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Göttinger Akademiepreis für Geisteswissenschaften 2008. Von 2001 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Die Oper in Italien und Deutschland 1770 – 1830“, anschließend bis 2006 wissenschaftlicher Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. 2006 folgte die Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich („Laboratorium des Wandels: Wien und die Diversifizierung der Oper um 1800“). Von 2006 bis 2009 war Pietschmann Assistenzprofessor für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern, seit 2009 ist er Professor für Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.