chöpfer Geist, Kantate in sieben Teilen für Sprecher, Soloquartett, Chor, 13 Bläser und Orgel, (Klavier oder Keyboard ad lib.)

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chöpfer Geist, Kantate in sieben Teilen für Sprecher, Soloquartett, Chor, 13 Bläser und Orgel, (Klavier oder Keyboard ad lib.)

18,00 

Inhalt: 1. Der Schöpfungsbericht, 2. Der Psalm 104, 3. Small – Talk futurologisch, 4. Wort des abwesenden Gottes, 5. Choral, 6. Die Erscheinung der Feuerzungen, 7. Hymnus: Komm, Schöpfer Geist

Artikelnummer: ADU 138 Kategorie: Autor:

Beschreibung

Alfred Koerppen:

  1. Vorbemerkungen zum Werk

Die Veranlassung, ein Stück zu schreiben, in dem “der Geist” als schöpferisches Prinzip Thema und Sujet sein sollte, kam mir im Gespräch mit einer Hamburger Theologenrunde. Aber schon längere Zeit hatten mich Ideen beschäftigt, in denen gedankliche und musikalische Vorstellungen zum Pfingstfest ineinandergingen. Pfingsten ist das Fest, das einer säkularisierenden Umdeutung am stärksten widersteht. Seine Wurzeln reichen hinab bis in den Schöpfungsbericht der Genesis: “Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.” Mit ihm sollte das Werk beginnen – und ich war mir bewusst, dass dieser uralte, gewaltige, visionäre Text noch kaum je vertont worden war und es an Vermessenheit grenzte, ihn zu komponieren. (In Haydns “Schöpfung” wird Genesis I meist nur in den Rezitativen verwendet. Die Musik ist noch nicht eigentlich gefordert; Arien, Ensembles und Chöre basieren auf Neudichtungen.)

(Vollständig auf gesonderter Seite als pdf)

 

  1. Zur Aufführungspraxis

Das Werk dauert etwa eine Stunde.

Sprecher – die männliche Sprechstimme muss Tiefe haben und Würde ausdrücken. Der Sprecher muss genügend musikalisch informiert sein, um seinen Part rhythmisch einordnen zu können.

Teil vier soll ernst und sachlich gesprochen werden, ohne drohendes oder wehleidiges Pathos. Der Wechsel “zu einem entfernten Ort” kann real oder durch Mikrofon erfolgen.

Solisten – Das Soloquartett muss eine klanglich homogene Gruppe bilden und für Teil drei über pantomimische und parodistische Mittel verfügen. Das Parlando muss die Leichtigkeit und Eloquenz eines Mozartischen Opernrezitativs besitzen.

Chor – Sopran, Alt und Bass sind an wenigen Stellen geteilt. Die Zahl der Sänger sollte nicht unter 30 liegen. Kompliziertere Stellen sind instrumental gestützt und sollten auch in den Proben vom Klavier unterstützt werden.

Orchester – Die Bläserparts verlangen gute und wendige Spieler, wie man sie auch unter Nichtprofessionalisten finden kann.

 

Teil drei kann mit fünf Bläsern oder mit Klavier bzw. Keyboard ausgeführt werden. Wenn genügend Probenzeit für diesen Teil zur Verfügung steht, ist die Ausführung mit Bläsern vorzuziehen.

 

Zusätzliche Information

Editionsart

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